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Strödter Handhabungstechnik GmbH

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Prüf- und Auswahlverfahren

Prüf- und Auswahlverfahren

  • Wirtschaftlichkeit
  • Funktion
  • Qualität
  • Energie
  • Sparmaßnahmen
  • Sicherheit
    Diese Auswahlkriterien dienen unseren Techniken und insbesondere unseren Vertriebspartnern als Richtlinien zur Auswahl und Konzipierung von Handhabungsanlagen.
    Aber auch unsere Kunden können diese Kriterien als Maßstab für ihre Entscheidungen nutzen.

STRÖDTER - Geräteübersichtstabelle

(aus dem Katalog - Bitte anklicken zum Vergrößern oder Ausdrucken)

 

AUSWAHL NACH ENERGIEEFFIZIENZ

Energie-Effizienzmaßnahmen

% Energiesparmaßnahmen die sich lohnen %


Mit einfachen Maßnahmen können bereits leicht 20 % eingespart werden, mit ein wenig mehr Aufwand sind auch 50 % möglich.


Ein Potential, was unbedingt genutzt werden sollte.

Vergleicht man z. B. zwei, in der Funktion und Aufgabenstellung gleichwertige Geräte miteinander, dann kann es sein, dass der Energieverbrauch zwischen den Geräten sehr unterschiedlich ausfällt.


Beispielsweise benötigt ein Gerät für die Bewältigung der Aufgabe nur 1 kW/h, ein anderes aber verbraucht für die gleiche Aufgabe z. B. 5 kW/h.


Wir meinen dass es diese nicht über den Tellerrand schauende Politik in Zukunft bei drastisch steigenden Energiepreisen nicht mehr geben wird. Alle Firmen werden gehalten sein, ihre Leistungsbilanz im Energiebereich zu verbessern und die bilanziellen Einsparpotentiale zu nutzen.


Wichtig ist dabei, dass bei der Anschaffung von Anlagen auch Energieberater hinzugezogen werden. Vielleicht kann Deutschland damit seine Energiewende ein Stück nach vorne bringen.

 

Damit kann der Mehrenergieverbrauch des energieintensiven Gerätes z. B. bei einem Einsatz über

2 Arbeitsschichten pro Tag mit 15 Std. Arbeitszeit, 60 KW und damit reine Energiemehrkosten von ca. 15,00 € pro Tag betragen.

Rechnet man diese Kosten auf 1 Monat, dann sind das ca. 330,00 €/Monat.

>>> auf 1 Jahr gerechnet!  = 3.960,00 €/Jahr.

 

Bei dem vorgenannten Beispiel wurden zwei handelsübliche Geräte für die Hubkraft von 100 kg angenommen. Das eine Gerät mit einer sehr positiven Energiebilanz und das andere Gerät mit einer sehr negativen Energiebilanz.


Jetzt mögen 3.960,00 € im Jahr auf den ersten Blick als noch niedrig erscheinen, betrachten wir  jedoch, dass Großbetriebe, wie z. B. die Automobilindustrie, einige hundert, vielleicht auch einige tausend Geräte benötigen, dann wird uns die erschreckende Bilanz bewusst.


Selbst mittelständige Unternehmen haben oft in ihrer Fertigung mehrere Geräte im Einsatz.


Wären es z. B. 10 Geräte, dann würden die Energiekosten für das Gerät mit dem hohen Energieverbrauch entsprechend dem vorgenannten Beispiel mit 39.600,00 € die Firmen-Jahresbilanz belasten.


Auf eine angenommene Produktionslaufzeit von 5 Jahren ergebe dies, eine erschreckende Bilanz von 198.000,00 €.


Natürlich darf bei der Anschaffung von Geräten nicht nur auf die Energiebilanz geachtet werden, sondern die Funktionalität und Leistungsfähigkeit ist als Erstes zu betrachten.


Zu der ersten Betrachtung bei der Geräteauswahl spielt

  • die Funktionalität, die Eignung

  • die erforderliche Produktionsleistung pro Stück, Stunde und Tag

  • die Ergonomie

eine wichtige Rolle.


Erst, wenn diese Auswahlkriterien die geplante Aufgabe erfüllen, sollte die Energiebilanz in Betracht gezogen werden. So kann es sein, dass nur das Gerät mit dem hohen Energieverbrauch die gestellte Aufgabe ausreichend erfüllt. Jedoch sollte der Anschaffer immer die Alternativgeräte in Betracht ziehen.


Oft ist die Leistungsbilanz der Niedrig-Energiegeräte zu den Hoch-Energiegeräten gleichwertig oder noch besser.


BEIM AUSWAHLVERGLEICH VON ALTERNATIVEN HANDHABUNGSGERÄTEN SOLLTEN FOLGENDE PUNKTE EINE ROLLE SPIELEN:

 

Technischer Vergleich

  1. Funktionalität - Ist das Gerät in der Lange, die Aufgabe technisch zu erfüllen?
  2. Leistung - Kann das Gerät die erforderliche Taktzeit erfüllen?
  3. Ergonomie - Ist das Gerät leicht zu bedienen oder belastet es den Bediener?
    Kann der Bediener alle Steuerungsaufgaben in stehender ergonomischer Körperhaltung ausführen oder muss er sich bei der Bedienung bücken und strecken?
  4. Belastungen - Kann das Gerät ermüdende Belastungen verursachen und wie hoch sind dann diese Belastungen?
  5. Kompliziertheit - Ist die Bedienung aufwendig?
    Wie einfach ist die Bedienung?
  6. Sicherheit

  7. Energiekosten

Energiekostenvergleich


Nachdem der technische Vergleich erfolgt ist und alternative Geräte für die Aufgabe in Frage kommen, sollte der Energiekostenvergleich durchgeführt werden.

Dazu sind folgende Punkte zu beachten:

1.Antriebsleistung des Gerätes in KW/Std. A. Energiespartabelle Welche Antriebsleistung hat das Gerät pro Stunde (h) =
Antriebsleistung des Gerätes in KW/Std.
- Hierbei kann die nebenstehende Grafik genutzt werden
- Grün- und Gelbwerte = positiv
- Rotwerte = negativ
  Energiekosten = kW/h x 0,25 E/h
2. Verbrauch berechnen B. Energiespartabelle
Wie viel Leistung verbraucht das Gerät pro Tag =
- pro Stück
- pro Tag
- pro Stunde
- pro Tag
- pro Monat
- pro Jahr
  Energiekosten = kW/h x Anzahl h am Tag x 0,25 E/h
3. Gesamtantriebsleistung ermitteln C. Energiespartabelle
Wie viel Leistung verbraucht das Gerät pro 100 Stück =
- Antriebsleistung Geräte
- Antriebsleistung Greifer
- Antriebsleistung Schwenkausleger
- Antriebsleistung Drehvorrichtung
- Antriebsleistung Kranwagen-Antrieb/e
  Energiekosten = kW/h x Anzahl h in 100 Stück x 0,25 E/h
 

Grundsätzliche Betrachtung der Gerätetechnik


  1. Wie leicht ist das Eigengewicht des Grundgerätes?

  2. Wie leicht ist das Eigengewicht des Greifers?

  3. Wie leicht ist das Eigengewicht der Schwenkvorrichtung?

  4. Wie leicht ist das Eigengewicht der Drehvorrichtung?

  5. Wie leicht ist das Eigengewicht der Kranwagen-Verfahrtechnik?

Es gilt: Je leichter die Komponenten / Geräte desto weniger Masse muss bewegt oder angetrieben werden.
Achtung:
Dabei aber die Stabilität der Technik beachten.
Auch bezüglich Verschleiß und damit Langlebigkeit.

GERÄTETESTFORMULAR

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Nutzen Sie auch unseren Gerätetest. Öffnen Sie das PDF durch anklicken und drucken Sie das Dokument doppelseitig auf DIN A4 aus. Damit erhalten Sie ein Formblatt mit dem Sie Schritt für Schritt die geeignete Technik auswählen. Für Fragen zur Anwendung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.